Der Hörverlust

Ein Organ im Dauerstress: Ob in der Schule, im Büro oder in der Freizeit, unser Gehör ist einer permanenten Beschallung ausgesetzt. Trotzdem wird gutes Hören als Selbstverständlichkeit hingenommen, schlechtes Hören als Alterserscheinung abgetan.

Fakt ist: Immer mehr junge Menschen sind von Hörproblemen betroffen, so dass Hörgeschädigte heute in allen Altersschichten zu finden sind.

Wie entstehen Hörschwächen?

Mehrere Ursachen können dafür verantwortlich sein, dass nicht mehr alles gehört und verstanden wird. Die häufigsten Formen sind Altersschwerhörigkeit und Lärmschwerhörigkeit. Sie entstehen durch eine nicht wieder umkehrbare Zerstörung der Hörsinneszellen im Innenohr. Dies ist meist ein schleichender Prozess.

Tatsächlich ist der Alterungsprozess des Gehörs das Resultat aller für das Ohr schädlichen Einflüsse während des ganzen Lebens. Das Nachlassen der Hörfähigkeit im Alter hat Hörprobleme in den oberen Tonbereichen zur Folge. Konsonanten werden durch diesen sogenannten Hochtonverlust nur mehr teilweise oder nicht mehr gehört. Bei Gesprächen werden Teile des Gesagten nicht mehr verstanden, wodurch Verständnisschwierigkeiten entstehen.